Posaunenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Das Posaunenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover ist ein Arbeitsbereich im Michaeliskloster Hildesheim und repräsentiert eine der ältesten „Laienbewegungen“ unserer Landeskirche.

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Bild: www.genesis-brass.de

Treffpunkt Blech - Jahrestreffen des Posaunenwerks

Sa., 05. November in Hameln

Gemeindezentrum Brucknerstr.

Martin-Luther-Kirchengemeinde

Brucknerstr./Schillerstr. 19 (Kirche)

31785 Hameln.

Wir freuen auf Christian Sprenger, künstlerischer Leiter und Initiator des „genesis-brass“ Ensemble, der auch als Komponist und Arrangeur bekannt ist. In zwei „Workshops“ steht der Nachmittag ganz im Zeichen seiner Musik und unter seiner Leitung beim "Komponistenportrait".

Vormittags geben wir aktuelle Informationen, z.B. zu den kommenden Kirchentagen im Reformationsjubiläumsjahr 2017, aber auch schon zum nächsten Landesposaunenfest 2018. Wir schauen noch einmal gemeinsam auf den Posaunentag in Dresden zurück und berichten von Themen, die uns am Herzen liegen.

Zwischendurch bleibt in Kaffee- und Mittagspause aber auch Zeit für gegenseitige Begegnung, Wiedersehen oder Kennenlernen.

Zur Begrüßung laden wir wieder alle ein zum play along bereits ab 9:00 Uhr. Je nach Ankommen und wie Sie mögen, reihen Sie sich einfach nach und nach in den Chor ein und spielen mit. Die dafür benötigten Noten sind das Gloria 2016  und das Choralbuch. Gemeinsamer Beginn des Treffens ist um 9:45 Uhr mit einer Andacht, musikalisch getragen vom Ensemble der Landesposaunenwarte. Am Ende schließen wir mit einem Reisesegen um 16 Uhr.

Wir bitten Sie, sich bis zum 20. Oktober 2016 bei uns anzumelden. Die Anmeldung kann auch per Mail erfolgen. Der Tagungsbeitrag beträgt 10,- EUR/Person

Herzlich Willkommen zum Jahrestreffen
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Bild: privat

Fördervereinsmitbegründer

Michael Preuß verstorben

Das Gründungsmitglied unseres Fördervereins Posaunenwerk Michael Preuß verstarb am 30. August d.J. Über 40 Jahre war er als Bläser und Chorleiter, u.a. in der Christuskirchengemeinde Hildesheim, in der Posaunenchorarbeit aktiv.
Von 1999 – 2005 war er Delegierter des Bezirks Hildesheim im Landesposaunenrat. Er gehört mit zu den Gründungsmitgliedern unseres Fördervereins Posaunenwerk, der 2003 gegründet wurde.
Mit Achtung und Anerkennung für seine Verdienste erinnern wir sein kraftvolles Wirken und ausdrucksstarkes Engagement.  Unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und der ganzen Familie.
In einer musikalisch von klangvoller Bläsermusik getragenen und gerade darin sehr stärkenden Trauerfeier haben wir von ihm Abschied genommen.
Michael Preuß wurde 57 Jahre alt.




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Neues aus dem Posaunenwerk

Unser "Herbstbote" ist da mit dem aktuellen Rundbrief.

Seminarangebote für Kurzentschlossene, Schnupperkurs Posaunenchorleitung, Coaching in Sachen Chorleitung, Jahrestreffen 2017 (Vertreterversammlung), Hinweise zum in Kürze erscheindenden Jahresprogramm 2017, neue Internetauftritt und anderes mehr. Lesen Sie hier:  
Dokument: Rundbrief_2016_03_S... (PDF)
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Klingendes Blech im Abendglühen

Fête de la musique mit Markus Stockhausen

Mehr als 200 Bläserinnen und Bläser fanden sich bei der Fête de la musique in Hannover auf dem Opernplatz zusammen, um gemeinsam mit dem Solotrompeter Markus Stockhausen (Sohn des Komponisten und Dirigenten Karlheinz Stockhausen) dessen Werk Abendglühen aufzuführen. Die Zuhörer standen dabei buchstäblich im Mittelpunkt der Musik: Von drei Bläsergruppen umringt erlebten sie einen beeindruckenden Klangteppich, dem Markus Stockhausen mit seinen Solopartien und Improvisationen dann das besondere Glanzlicht aufsetzte.

Uraufgeführt beim Kirchentag 2007 in Köln feierte dieses Stück nun in Hannover seine Premiere. Inmitten des abendlichen Treibens der Stadt, nachbarlich beschallt auch von anderen Musikstandorten der Fête, brauchte es eine gewisse Eingewöhnung, aber dann kamen doch alle in den Genuss dieser besonderen Musik.

Zuvor luden schon verschiedene Bläserformationen mit je ihrer Musik zu einem unkomplizierten Brass along ein, so auch die Posaunenchöre der Landeskirche unter Leitung von Landesposaunenwart Henning Herzog. Er hatte später auch die Gesamtleitung beim Adenglühen, unter Mitwirkung seines Kollegen Hannes Dietrich und esg-Posaunenchorleiter Steffen Meier aus Hannover für die einzelnen Bläsergruppen.

Nachmittags boten Workshops und musikalische Aktionen reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren und Mitspielen. Sie präsentierten die Vielfalt und Bandbreite der Bläsermusik, von ersten Tönen auf der "Schlauchtrompete" angeleitet von Hennig Herzog und Lennart Rübke bis zur Vuvuzeela-Fanfare von Reinhard Gramm.

Der Abend schloss mit dem gemeinsam musizierten und gesungenen "Der Mond ist aufgegangen".

Ein wunderbar klingender und "glühender" Sommeranfang in Hannover.

  
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Bild: Foto: PW (Gorka)

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„Luft nach oben“

Tausende Bläser feierten Deutscher Evangelischen Posaunentag

Dresden. Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hat „der größte Posaunenchor der Welt“ bereits bei seiner Premiere 2008 geschafft.  Beim zweiten Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden am vergangenen Wochenende wurden die Zahlen getoppt: Auf Einladung der Sächsischen Posaunenmission kamen 17.500 Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland zusammen, begleitet von rund 5.000 Angehörigen und Freunden. Das Motto des dreitägigen Treffens: „Luft nach oben“.

Rund 1.500 Teilnehmer kamen allein aus dem Bereich der hannoverschen Landeskirche. „Wir sind mit zwei Jungbläsern und sechs Erwachsenen hier“, erzählt etwa Hans-Heinrich Sander aus Müden an der Örtze. Das Zusammenspiel von Jung und Alt ist für den leidenschaftlichen Bläser ein Markenzeichen evangelischer Posaunenchöre. In Dresden holt sich Sander „die Motivation, zusammen mit anderen weiterhin fröhlich das zu machen, was wir in unserem Chor seit mehr als 150 Jahren machen: Musik zur Ehre Gottes“.

Klaus Corleis ist bereits am Wochenende vorher aus Harpstedt angereist. Der Posaunenchorleiter hat reichlich Kirchentagserfahrung, „aber dass wir hier so viele sind, hätte ich nicht gedacht“. Die wertvolle Musik, tolle Gemeinschaft und eine wunderbare Stadt machen das Bläsertreffen für Corleis zum unvergesslichen Erlebnis.

Mit einer Großveranstaltung zwischen Kreuz- und Frauenkirche wurde das Bläsertreffen am Freitagabend eröffnet. Ein breites Spektrum boten anschließend 19 Konzerte in Dresdner Kirchen: „Von Bach bis Broadway“ hieß beispielsweise das Motto in der Heilig-Geist-Kirche, „Orgelklang und Hornes-Schall“ gab es in der Kirche Weißig zu hören, das Blechbläsersextett SwingBrass spielte in der Lutherkirche Radebeul ein Swing’s Concert.

Am Samstagmorgen standen für die Bläser dann zunächst Proben auf dem Programm. „Wir freuen uns, dass der Posaunentag sich entschieden hat, mal die Konfirmanden dirigieren zu lassen“, zeigten sich Daniel Rau (Nordkirche) und Henning Herzog (Hannover) dankbar. Als  Vertreter der jüngeren Generation durften die beiden Landesposaunenwarte den großen Chor bei  mehreren Stücken der abendlichen Serenade am Elbufer leiten. Beim Landesposaunenfest in Hildesheim habe er mal 2.000 Musikanten dirigiert, erinnert sich Herzog. „Aber das hier ist einmalig, es macht viel Spaß.“

Als Sonderbotschafter des Posaunentages hatte sich am Samstagmorgen auch Ludwig Güttler auf den Weg ins Dresdner Stadion gemacht. Der weltberühmte Trompeten-Virtuose lobte die Qualität der Musik: „Ihre Intonation hat sich unglaublich verbessert.“ Es sei vor allem die Begeisterung der jungen und älteren Musikanten, die ihn beeindrucke, gestand Güttler. „Tragen Sie die weiter“, gab er den Bläsern mit auf den Weg.

An zwölf touristisch interessanten Punkten Dresdens stellten sich in der Mittagszeit die 27 Posaunenwerke vor. Ostfriesen-Tee als niedersächsische Spezialität, eine Parkscheibe „Posaunenchor im Einsatz“ und Regencapes gab es am Stand des hannoverschen Posaunenwerks und des Fördervereins Posaunenwerk Hannover im Großen Garten. „Jetzt gibt es die Capes für einen Euro, wenn’s nachher regnet: zehn Euro“, witzelte Eckhard Gorka mit Blick auf die labile Wetterlage. Der Hildesheimer Landessuperintendent begleitete das Team des Posaunenwerks als „Roadie“. Und gab bei einer Musical-Aufführung von Bläsern, Spielern und Sängern aus Schaumburg-Lippe Max‘ und Moritz‘ lustige Streiche zum Besten.

Die hannoversche Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, Marianne Gorka, zeigte sich besonders von der Vielfalt des Posaunentages begeistert. Die Theologin meinte damit indes nicht allein die musikalische Bandbreite. „Ich freue mich, dass wir hier als Christen unterschiedlicher Konfessionen zusammen sind und sogar Gäste aus Europa und Südafrika bei uns haben.“ Diese fröhliche Gemeinschaft sei großartig und bedeute ein Signal: „Dresden bietet eine gute Kulisse für die Botschaft des Evangeliums.“

Die besondere Bedeutung Dresdens betonte auch Mechthild Werner als Moderatorin bei der abendlichen Serenade am Elbufer: „Eine Stadt, über die nicht nur meine Großmutter geweint hat.“ Der Posaunentag an diesem Ort sei nur möglich, weil es Brückenbauer gab, erinnerte die Pfarrerin aus der Pfalz an die friedliche Revolution von 1989 und den Ruf „Wir sind das Volk“. „Wer diesen Ruf heute gegen andere Menschen verwendet, dem können wir nur widersprechen.“ Was die Bläser dann auch taten – mit ihrem kraftvollen, kirchentagstypischen B-Dur-Akkord, dem musikalische Amen der Posaunenbläser.

Gänsehautfeeling stellte sich dann noch einmal im Abschlussgottesdienst im Dresdner Stadion ein. Auf den Rängen verteilt saßen die Bläser mit ihren Instrumenten, ebenso wie unten auf dem Rasen. Das goldene Blech leuchtete in der Sonne, große blaue Luftballons symbolisierten die „Luft nach oben“. Margot Käßmann, die die Schirmherrschaft für den Deutschen Evangelischen Posaunentag übernommen hatte, hielt die Predigt über einen Abschnitt aus dem 20. Kapitel des Johannesevangeliums. Dort wird erzählt, wie der auferstandene Christus den verängstigten Jüngern begegnet: „Friede sei mit euch!“ – und ihnen den Heiligen Geist gibt.

Die EKD-Botschafter für das Reformationsjubiläum würdigte die Posaunenchorarbeit als Dienst der Verkündigung: „Ihr seid alle Botschafter des Evangeliums.“ Weil der christliche Glaube von Jesus Christus weiß, sollten Bläserinnen und Bläser Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Grund und Boden blasen.

„Wir haben auch langweilige Gottesdienste mitgestaltet“, erinnerte sich Käßmann an ihre eigene Zeit als Mitglied eines Posaunenchores. Der Geist Gottes ermögliche lebendigere Gottesdienste. Auch etwa angesichts der bevorstehenden Fußball-Europa-Meisterschaft sei die Frage, welcher Geist das Turnier bestimmen wird. „Lassen wir uns von Gottes Geist beatmen“, rief Käßmann der Gemeinde zu. Christen könnten die Welt verändern.

Schließlich lud die Reformations-Botschafterin die Bläserinnen und Bläser zur Mitwirkung nach Sachsen-Anhalt ein. „Ich finde, der Mensch sollte 2017 mal in Wittenberg gewesen sein.“ Ein im Gottesdienst begonnenes Musikstück werde zum Abschluss des Kirchentages am 28. Mai 2017 in Wittenberg vollendet, versprach die Reformations-Botschafterin. Dafür streben manche heute schon einen neuen Rekord an: den größten Posaunenchor der Welt.

Hartmut Merten

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Bild: Hartmut Merten

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Eine Stadt klingt nach

Was für ein Posaunentag! Drei Tage ganz im Zeichen des Messing, des Glaubens, der Musik! Dankbar rufen wir „Gloria sei dir gesungen" für drei unvergessliche Tage in Dresden.

Dresden bildete eine großartige Kulisse für drei Tage Flächengold – ob zur Serenade am Elbufer, zu den verschiedenen Angeboten rund um die Kreuzkirche oder zum Abschlussgottesdienst im Stadion. 22.429 Teilnehmer – Bläserinnen und Bläser sowie mitreisende Posaunenchor-Enthusiasten – machen den Posaunentag zum mit Abstand größten Posaunenchortreffen der Welt.

Der Abschlussgottesdienst wurde im Fernsehen übertragen und kann noch bis zum 13. Juni in der MDR-Mediathek nachgeschaut werden.

Danke für ein unvergessliches Bläserfest. Danke, liebe Posaunenchöre. Danke, liebe Helfer! Danke Dresden!


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Ein überwältigender Klang.

Evangelischer Posaunentag in Dresden
Andreas Roth (DER SONNTAG. Wochenzeitung für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsen. www.sonntag-sachsen.de)

Wie aus einem gewaltigen Schalltrichter steigen aus dem Dresdner Fußballstadion die Klänge über die Stadt: 17 500 Blechbläser sind am vergangenen Sonntag der größte Posaunenchor der Welt. »Dieser Hall, diese Massen – das ist überwältigend«, sagt Joachim Richter (66) aus Hohendubrau in der Lausitz, der beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Posaunentages mit Tuba und tausenden anderen Bläsern auf dem Fußballrasen sitzt. Der Klang lässt das Stadion vibrieren.

»Das ist eine starke Gemeinschaft aus so vielen Menschen, die alle – ob jung oder alt, Mann oder Frau, schwarz oder weiß – das Gleiche wollen: Musik zum Lobe Gottes«, ist Dietrich Krüger (53) von der Stadionkulisse beeindruckt. Er reiste mit seinem 60-köpfigen Posaunenchor aus dem badischen Bruchsal nach Dresden. Was er von der Elbe mitnimmt? »Die Abendstimmung der Serenade war ein ganz besonderes Gefühl. Das bekommt man als normaler Posaunenchor sonst nicht.«

Vor der barocken Pracht der Stadt spielten am Sonnabendabend auf beiden Seiten der Elbe die versammelten Bläser zusammen. Tausende Lämpchen von Notenpulten funkelten in der Dunkelheit, Familien und Paare lagen auf Decken am Elbufer und lauschten einem großen Klang, der auch das Unperfekte aufnahm und zu großer Schönheit verwandelte.

Selbstverständlich war das nicht beim Dresdner Posaunentag. Erst kurz vor der Eröffnung am Freitagnachmittag gingen starke Regenfälle über der Stadt nieder. Und es dauerte keine 25 Minuten, da mussten auch beim Posaunentag Regenschirme aufgespannt werden und Noten wurden nass. Doch den Bläsern ging die Puste nicht aus.

»Diesen überwältigenden Klang des Gotteslobes beim Leipziger Posaunentag 2008 hat keiner vergessen«, sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) zum Auftakt vor der Dresdner Frauenkirche. Kirchliche Großereignisse wie diese schlügen Brücken in die Gesellschaft, lobte der katholische Regierungschef. »Sie laden Menschen mit Ihrer Musik ein, sich auf Gott einzulassen. Die alltägliche Arbeit der Posaunenchöre verdient unseren Dank und den Respekt der Gesellschaft.«

Den Antrieb der sächsischen Posaunenmission, nach Leipzig nun auch den zweiten Deutschen Evangelischen Posaunentag zu stemmen, beschrieb Sachsens Landesbischof Carsten Rentzing so: »Gott in festlichen Tönen die Ehre zu geben, ist für uns als Landeskirche ein Herzensanliegen. Die Posaunenchöre sind Schmuckstücke in unseren Gemeinden.«

Die tausenden Bläser aus ganz Deutschland und zahlreichen anderen Ländern konnten in den drei Dresdner Tagen Konzerte erleben, an über 100 verschiedenen Plätzen der Stadt musizieren – und sächsische Gastfreundschaft genießen.

In Zeiten von Pegida-Demonstrationen gilt ein solch freundliches Bild von Dresden nicht mehr als selbstverständlich. Beim Abschlussgottesdienst im Fußballstadion spricht es Margot Käßmann als Schirmherrin des Posaunentages an: »Wenn hier in Dresden die so genannte Pegida-Bewegung sagt, sie verteidige das christliche Abendland, müssen wir sagen. Nein, ihr nicht!« Die Masse der Bläser unterstrich diesen Appell mit einem mächtigen Ton. »Überzeugende Posaunenchöre können Mauern der Ausgrenzung und des Rassismus in Grund und Boden blasen und zum Einstürzen bringen wie in Jericho«, sagt die frühere EKD-Ratsvorsitzende.

Das letzte Stück des Posaunentages indes bleibt unvollendet. Der zweite Teil folgt im nächsten Jahr: in Wittenberg, beim Reformationsjubiläum. Weil Posaunen, wie nicht nur Margot Käßmann meint, so richtig evangelisch sind.


Luft nach oben: Tausende Bläser spielten in Dresden als größter Posaunenchor der Welt – nicht nur das abendliche Ständchen am Elbufer war ein Geschenk an die Stadt. © Steffen Giersch
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DEPT-Pre-Event-Konzerte in Verden und Hildesheim

Wann?
19.05.2016, 19:00 Uhr bis
20.05.2016, 20:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Posaunenwerk
Zwei Pre-Event-Konzerte des Ensembles Noordwind.
Die Landesposaunenwarte unserer hannoverschen Landeskirche – vier Posaunisten, ein Trompeter – , gemeinsam mit Jazztrompeter German Marstatt aus Marburg, Jazz-Organist Daniel Stickan aus Lüneburg und der Landespastorin für die Posaunenchorarbeit Marianne Gorka laden ein zu einem musikalischen Abend zu den großen Themen des Lebens und des Glaubens.

Donnerstag, 19. Mai 2016, um 19:00 Uhr im Dom in Verden.
Freitag, 20. Mai 2016, um 20:00 Uhr in der Michaeliskirche Hildesheim.

Das Konzert bietet einen Vorgeschmack auf den Deutschen Evangelischen Posaunentag, der vom 03.-05. Juni in Dresden stattfindet, mit über 17.000 Bläserinnen und Bläsern. Es ist Teil des dortigen Programms.

Die zentralen Stücke wurden eigens aus diesem Anlass und speziell für dieses Zusammenspiel der Musiker komponiert: „Mit leeren Händen“ von Ulf Pankoke, „Hope“ (Hoffnung) von Oliver Groenewald und „Gott ist Liebe“ von Reinhard Gramm.

Eine Musik wie das Leben selbst: zwischen Komposition und Improvisation – unbedingt hörenswert.

Der Eintritt ist frei.
Wo?
Michaeliskirche Hildesheim
Michaelisplatz 2
31134 Hildesheim
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Brass for Peace

Fadi Alyateem aus Palästina absolviert Chorleitungsgrundkurs in Loccum

Fadi schreibt: "[...] Bei uns in Palästina haben wir keine Chorleitungskurse. Deshalb war das etwas Neues für mich. Bei diesem Kurs habe ich viele neue Leute kennengelernt. Es waren über 20 Teilnehmer aus Posaunenchören in ganz Niedersachsen dort. Wir waren in zwei Gruppen eingeteilt. Das hat mir gefallen, weil wir so intensiver arbeiten konnten und jeder öfter dirigieren konnte. Zufällig hatten wir ein kleines Brass-for-Peace-Treffen in Loccum, denn Lucas (rechts), der 2009/2010 BfP-Volontär war, hat auch an dem Kurs teilgenommen und Volker (links), der jedes Jahr nach Palästina kommt, um die Volontäre zu coachen, hat hier unterrichtet. [...]

Nächstes Jahr in den Osterferien möchte ich gerne wieder nach Deutschland kommen und am Oberkurs teilnehmen, weil ich die D-Prüfung machen möchte.

Am Ende möchte ich mich bei dem Förderverein des Posaunenwerkes Hannover bedanken, weil sie den Kurs in Loccum für mich bezahlt haben. Ich möchte aber auch Brass-for-Peace danken, weil sie die Zugtickets bezahlt und alles für mich organisiert haben."

Wir sagen Fady und allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zum geschafften Grundkurs. Wir freuen uns, wenn es dann im nächsten Jahr mit Mittel- und Oberkurs weitergeht, und wünschen bis dahin, eine segensreiche, musikalische Zeit mit viel Gelegenheit, sich als Chorleiter zu erproben.
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Bild: Privat

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Münchner Quintett "Harmonic Brass" in Göttingen

Gern geben wir hier eine Einladung nach Göttingen weiter:
 
Ein Sound der süchtig macht ist zu hören und zu erleben am Sonntag, dem 24. April um 17.00 Uhr in der Bethlehemgemeinde Londonstr.11a., Göttingen
 
Eintritt: 15 € (Vorverkauf) 17 €  (Abendkasse)
Karten: Gemeindebüro; Touristeninformation Altes Rathaus; Notabene
 
Kinder bis 12 Jahren kostenlos.
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Bild: www.harmonicbrass.de

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